Welche Maßnahmen können Betriebe ergreifen, um sich vor Cyberangriffen zu schützen? Welche Schritte sollten im Ernstfall unternommen werden? Wie äußern sich Betroffene? Und wie können Medienschaffende überzeugend berichten, ohne in gängige Klischees zu verfallen?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt des gestrigen Journalistenseminars. Auf unserer Seite referierte Kommunikationsmanagerin Laura Schoner zu den Erfahrungen, die wir als Kompetenzzentrum für Cybersicherheit in der Wirtschaft mit den Meldungen über Cyberkriminalität machen. Mit den Teilnehmenden diskutierte sie über Do’s und Dont’s in der Berichterstattung, damit digitale Sicherheit für immer mehr Betriebe zur Selbstverständlichkeit wird.
Inna Claus von der Präventionsabteilung Cybercrime des Landeskriminalamts NRW stellte eindrücklich Angriffsmethoden von Cyberkriminellen vor, schilderte die Vorgehensweise der Polizei und gab an, an wen sich Betroffene wenden sollten. Aus Sicht eines Unternehmens, das einen Cyberangriff erlebt hat, sprach Marcel Ziarek, Gründer des Plüsch-Tierheims. Er äußerte seinen Zwiespalt, den Cybersicherheitsvorfall hinter sich lassen zu wollen und gleichzeitig darüber zu informieren, damit andere Unternehmen sich besser schützen können. Als Abschluss gab Paul Dalg, Redakteur vom Tagesspiegel Background Cybersecurity, Einblicke aus seinem Berufsalltag und nannte Anlaufstellen zum Thema Cybersicherheit aus verschiedenen Bereichen wie Politik und Wirtschaft, die Journalistinnen und Journalisten für mehr Informationen kontaktieren können.
Wir danken allen für die rege Teilnahme und den konstruktiven Austausch! Scheuen Sie sich als Journalistin oder Journalist nicht, uns als Kompetenzzentrum bei Fragen zum Thema digitale Sicherheit anzusprechen. Kontaktieren Sie uns am besten per Mail für Ihr Anliegen: presse@digital-sicher.nrw